Home
Portrait
Fleckvieh
Braunvieh
Holstein
Zuchtwerte
Fleischrassen
Kataloge
Information
 Aktuelles
03.02.2012 08:09
Katalog: Braunvieh Top Sires 2012

wir freuen uns, Ihnen den neuen Katalog mit den Braunvieh...

[mehr]
20.01.2012 08:17
Stellenangebot SPERMEX GmbH

Gesucht: Agraringenieur/in (m/w)

oder vergleichbarer...

[mehr]
 
 Termine
03.03.2011 11:48
RBW-Schau 2012

10.-11.03.2012 Ilshofen

[mehr]
23.03.2010 13:00
Braunviehschau 2012

31.März - 01. April 2012

[mehr]
   
 

Home / Zuchtwerte / Braunvieh / Bullenportraits / Nachzuchtschau Buchloe 2007
 

Nachzuchtschau Buchloe 2007:

Es wurden Nachzuchten mit je 6 Töchtern der Besamungsbullen Empit, Emerup, Egoist, Husir und Masbal (7 Kühe) gezeigt. Als erstes betrat die Empit-Gruppe den Ring und unterstrich die starke Leistungsvererbung des Bullen. Die Empit-Töchter waren gut mittelrahmig und milchtypisch mit schwächerer Vorhand. Die Sprunggelenke waren überwiegend trocken und die Fesseln und Trachten korrekt. Im Becken fiel auf, dass der Umdreher teilweise etwas weit hinten platziert war. Die Euter waren in Anbetracht der hohen Leistung hoch genug aufgehängt, hätten aber etwas lebhafter sein können. Die Strichplatzierung zeigte sich korrekt, und im Gegensatz zur linearen Beschreibung waren die Striche nicht zu kurz.

Darauf folgte mit Emerup eine Gruppe von recht temperamentvollen Kühen, die überwiegend schon zum zweiten Mal gekalbt hatten. Die Emerup-Töchter waren rahmig mit viel Flankentiefe und standen im eher schmalen und feinzelligen Typ. In der Oberlinie zeigten sie sich etwas unregelmäßig, und einige hatten einen höheren Schwanzansatz. Die Sprunggelenke und Fesseln waren korrekt, während die Trachten höher sein könnten. Auffällig waren die sehr drüsigen Euter, die angesichts der Leistung ordentlich aufgehängt waren. Gerade die hoch und breit angesetzten Hintereuter gefielen, und die Voreuter zogen sich gut in die Bauchdecke. An Strichplatzierung und -länge gab es nichts auszusetzen.


 

 

 Empit-Tochter Verona

 Emerup-Tochter Elektra



Mit Spannung wurde dann die Gruppe von Egoist erwartet, der im Februar mit einer hervorragenden Exterieurbeschreibung in den Wiedereinsatz gelangte. Im Ring präsentierte sich diese Gruppe deutlich besser als auf dem Stand und es kam die enorme Kapazität der Kühe voll zum Ausdruck. Die Egoist-Töchter zeigten sich rahmig mit viel Stärke in der Vorhand und einer beeindruckenden Flankentiefe. In der Oberlinie konnten sie die Stärke anhand der linearen Beschreibung nicht ganz bestätigen, und die Becken fielen vereinzelt etwas stark ab. Die Gliedmaßen waren insgesamt etwas gröber ausgeprägt, während Fessel und Trachten korrekt waren. In den Eutermerkmalen stach die Drüsigkeit besonders hervor. Die lebhaften Euter waren  im Euterboden nicht ganz einheitlich, zeigten sich aber sowohl im Vor- als auch im Hintereuter gut angesetzt und ausgeprägt. Auffällig war die erstklassige Strichplatzierung.


 

 

 Egoist-Tochter Lego

 Husir-Tochter Perfekt



Es folgte mit Husir eine Gruppe von Kühen, die schon etwas länger in Milch war. Husir wird bereits seit November als Bullenvater in zahlreichen Zuchtprogrammen im In- und Ausland genutzt, so dass auch hier die Spannung der Besucher groß war. Die ausgestellten Töchter konnten den Erwartungen dann auch gerecht werden: Die überdurchschnittlich rahmigen und sehr einheitlichen Husir-Töchter wiesen viel Rumpftiefe und eine gute Breite in der Vorhand auf. Sie unterstrichen die Qualitäten von Husir, robuste, sehr korrekte Wirtschaftskühe zu machen ohne die letzte Eleganz einer Schaukuh zu zeigen. So hatten sie trotz der hohen Leistungszahlen z.T. wieder leicht angefleischt, was in den meisten Betrieben eher gewünscht ist. In der Oberlinie und in der Beckenneigung sowie in der Sprunggelenksausprägung zeigten sich die Husir-Töchter korrekt. Die Euter waren zwar nicht ganz einheitlich, konnten aber insgesamt mit einem guten Voreuteransatz, einem deutlichen Zentralband und einer korrekten Strichstellung überzeugen. Das Eutervolumen war entsprechend der Milchmenge etwas unterschiedlich, und die Hintereuter hätten ausgeprägter sein können. Insgesamt aber eine harmonische Gruppe, die einen sehr positiven Eindruck hinterließ.

Letztendlich präsentierte der Mascot-Sohn Masbal eine sehr uniforme Gruppe knapp mittelrahmiger Kühe im leichteren Typ, die etwas mehr Rippe aufweisen könnte. Die spätreifen Masbal-Töchter zeigten korrekte Becken und mit einer Ausnahme auch sehr trockene Sprunggelenke. Die Euter gefielen durch ihre Drüsigkeit und waren insgesamt gut aufgehängt. Im Hintereuter hätte das Zentralband stärker ausgeprägt sein können. Die Strichplatzierung und -länge waren in Ordnung. In den Eutermerkmalen zeigte sich die Masbal-Gruppe besser als es die lineare Beschreibung des Bullen erwarten ließ.

 

 

 Euter Masbal-Tibi

Masbal-Tochter Infee