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Braunvieh Kreuzungstiere
Braunvieh Kreuzungstiere

Familie Nijland –Reinders
Familie Nijland –Reinders

14.06.2017

Bullenmast mit Braunvieh in den Niederlanden


Die Nijland –Reinders GbR in Zelhem/Niederlande setzt mittlerweile stark auf Braunvieh. Die braunen Kühe sind sehr leistungsbereit und die Kreuzungskälber werden auf dem eigenen Betrieb gemästet. Der Zweifel über die Qualität der Bullenkälber ist mittlerweile Enthusiasmus gewichen, denn die Erträge sind deutlich höher als erwartet. Das Betriebsziel der Nijland –Reinders GbR ist, dass in 5 Jahren die Hälfte der Herde Braunviehblut hat.

Geschichte des Betriebes
Bereits vor 30 Jahre haben Wim und Anneke Nijland mit dem Einsatz von Braunviehbullen begonnen in ihrer Herde. Allerdings hatten sie früher Probleme die Kälber zu tränken, daher haben sie wieder aufgehört. “ Da uns aber die Kühe sehr gut gefallen haben, haben wir vor 5 Jahren dennoch wieder mit der Einkreuzung von Braunvieh angefangen.” erzählt Anneke. Die Probleme im Saugverhalten konnten sie glücklicherweise nicht mehr feststellen. Momentan werden 40-50% der Kühe mit Braunvieh besamt. Zusammen mit den beiden Söhne Henk-Jan und Rick wählt er die Bullen aus. Für die Bullenauswahl nutzen sie auch ein Anpaarungsprogramm. Henk-Jan:  “ Zu Beginn nutzen sie das Programm vor allem, um bei den Holsteins Inzucht zu vermeiden, aber jetzt um die perfekte Anpaarung machen zu können. Auf die größeren Tiere und Tiere mit schwächeren Fundamenten wird. Auf die größeren Kühe und die Tiere mit Schwächen im Fundament wird immer ein Braunviehbulle eingesetzt. In unserem Stall funktioniert eine mittelrahmige, robuste Kuh mit super Fundamenten am besten.


Bullenmast mit Braunvieh
Alle Bullenkälber werden – für Holland und sicherlich auch einen Großteil der anderen Länder ganz unüblich - am eigenen Hof gemästet. Auf dem Hof ist Platz für 100 Stiere. “Da der Erlös für die Bullenkälber sehr niedrig ist wenn wir sie als Kalb verkaufen, mästen wir sie selber. “ erklärt Wim. “Für uns ist das ein schöner  Zusatzverdienst! Wir haben kaum Arbeit mit der Bullenmast und es macht immerhin ein schönes Ertrag. Was auffällt ist das die Kreuzungstiere besser wachsen in kurzere Zeit. Die stellen die Bullen in Gruppen von  jeweils 5 pro Abteilung. Die Braunviehbullen sind immer die jüngsten im Stall, da sie ein besser wachsnen und später verfetten. Die dreizehn geschlachteten 50 prozentigen Braunviehstiere erzielten im Vergleich zu den 39 Holsteinbullen im Durchschnitt 80 Euro mehr.


Die Schlachtklassifizierung der Kreuzungstiere lag zwischen O+ und R+. Die Holsteins wurden zwischen O0 und O+ nicht besser klassifiziert. Dann sind dies erst Kreuzunge!” . Rick ergänzt: “ früher hatten wir auch mal verfette Stieren. Das war vor allem begründet durch den höheren Stärkegehalt der Maissilage. Aus diesem Grund füttern wir jetzt 20 % Grassilage um das zu vermeiden. Im Mischwagen kommt außerdem Wasser dazu um den Futter homogener zu bekommen. Jeder Griff ins Futter soll gleich sein. So bekommen auch die weniger dominante Kühe gut und genügend Futter. “ 

Betriebsplanung für die Zukunft
Geplant ist, dass die beiden Söhne irgendwann zusammen mit ihren Eltern Vollzeit auf dem Betrieb arbeiten. Momentan arbeiten die Sohne und Anneke zusätzlich einige Stunden außerhalb des Betriebes. “Wir würden gerne unseren Milchviehbestand aufstocken, allerdings werden wir erst abwarten müssen wie sich die Phosphatgesetze auswirken.“ sagt Henk-Jan.

Die aktuelle Favoritin auf dem Betrieb ist eine Prohuvo- Tochter mit einer hochgerechneten 3. Laktation (305 Tage) von 12.849 KG Milch bei 4,19 % Fett und 3,45 % Eiweiß. “In 5 Jahre möchten wir einen ganzen Stall solcher Kühe haben” lautet es einstimmig von der Familie. Die Braunviehkreuzungen werden nun auch wieder mit Braunviehbullen besamt. “Zunächst hatten wir wieder mit Holsteins rückgekreuzt um die Ergebnisse abzuwarten. Da die Ergebnisse nun so gut sind besamen wir weiter mit Braunvieh” sagt Rick. “Die Braunviehkühe machen sich in unserem Stall besser wie die Holsteins. Sind sie krank berücksichtigen sie ihre Bedürfnisse wesentlich stärker und sind somit schneller wieder gesund. Die Braunen sind einfach „selbstrettungsfähiger“.

 

 

Betriebsdaten Nijland –Reinders Gbr:
•    125 Milchkühe
•    85 Jungvieh davon 40 auf einem Aufzuchtbetrieb im Alter von 1-2 Jahre
•    100 Maststiere
•    Fläche: 54 Hektar davon 36 ha Grünland und 18 ha Mai
•    Gleitender Herdendurchschnitt: 121 Kühe, 4.07 Jahre 8.667 kg 4,06% Fett 3,56 % Eiweiß


Braunviehbulleneinsatz: Hacker, Harley, Prohuvo
Beim Jungvieh jetzt viel Harley und Encore

Gruppenbild (von rechts):
Nr. 59 v. Zabing (25 % BV) - Nr. 109 v. Huray (50 % BV) - nr. 100 v. Prohuvo ( 50 % BV) - Nr. 26 v. Huray ( 50 % BV)


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